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Klimaschutz auf kommunaler Ebene.
Rahmenbedingungen und Handlungsmöglichkeiten.

Viele Kommunen haben sich in den vergangenen Jahren ambitionierte Klimaziele gesetzt, meist steht dabei das Erreichen der Treibhausgasneutralität im Fokus. Um diese zu erreichen, sind tiefgreifende Transformationen erforderlich. Die internationale, nationale und länderspezifische Klimaschutzpolitik gibt dabei den Rahmen für ihr Handeln vor.

Nachhaltigkeitsbewer-
tung von Städten und
Gemeinden. Die
Bedeutung der
kommunalen
Bilanzierung. 

Die kommunale Bilanzierung ist ein wichtiger Prozess für Städte und Gemeinden, um ihre Umweltleistung zu bewerten und zu verbessern. Es handelt sich hierbei um eine Methode, um den ökologischen Fußabdruck einer Stadt oder Gemeinde zu ermitteln, indem der Ressourcenverbrauch und die Umweltauswirkungen erfasst werden. Als vertrauensvoller Partner unterstützen wir Sie dabei, diese Umweltauswirkungen zu reduzieren, um eine nachhaltigere Zukunft für die Bewohner*innen Ihrer Stadt oder Gemeinde zu schaffen.

Die kommunale Bilanzierung ist ein umfassender Prozess, der verschiedene Bereiche der Stadtverwaltung einschließt. Dazu gehören der Verkehr, die Energieversorgung, die Abfallwirtschaft, die Wasserversorgung und die Gebäudenutzung. Durch die Erfassung und Bewertung von Daten aus diesen Bereichen können Handlungsfelder von uns identifiziert werden, die dann gezielt angegangen werden können.

Nachhaltiges Stadt-
management. Vorteile
der kommunalen
Bilanzierung. 

Die kommunale Bilanzierung bietet Städten und Gemeinden zahlreiche Vorteile. Durch die Erfassung und Bewertung des ökologischen Fußabdrucks einer Stadt oder Gemeinde können Handlungsfelder identifiziert werden, an denen Maßnahmen ergriffen identifiziert werden müssen, um die Umweltauswirkungen zu reduzieren, welche zu einer positiven Entwicklung der Umweltauswirkungen führen – bei diesem Vorhaben unterstützen wir Sie gerne. 
 
Die kommunale Bilanzierung kann auch dazu beitragen, Bewusstsein und Verständnis für Umweltfragen in der Stadtbevölkerung zu schaffen und die Bürgerinnen und Bürger dazu zu ermutigen, umweltfreundliche Verhaltensweisen zu adaptieren. Auch Unternehmen im Gebiet der Kommune können in die Reduktionsvorhaben einbezogen werden, da sie ebenfalls einen erheblichen Teil der Emissionen ausmachen. Eine Vernetzung der regionalen Unternehmen kann zu innovativen Lösungen beitragen und den Standort wirtschaftlich stärken. 
 
Insgesamt trägt die kommunale Bilanzierung dazu bei, Städte und Gemeinden nachhaltiger und umweltfreundlicher zu gestalten. Durch die gezielte Verbesserung von Handlungsfeldern können Ressourcen und Energie eingespart werden, was nicht nur der Umwelt, sondern auch der Lebensqualität der Bürgerinnen und Bürger zugutekommt. 

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Bilanzierung von THG-Emissionen in deutschen Kommunen.

Eigens für die kommunale Anwendung wurde der BISKO-Standard entwickelt. Er unterstützt die Erstellung von Energie- und Treibhausgasbilanzen zur Steuerung des Umweltmanagements einer Kommune. Durch die Anwendung dieses Rahmens soll eine einheitliche Methodik sichergestellt und damit die Vergleichbarkeit zwischen den Kommunen erhöht werden. Die Bilanzen helfen den Umweltbeauftragten einer Kommune, wichtige Handlungsfelder zu identifizieren und eine Erfolgskontrolle der umgesetzten Maßnahmen durchzuführen.
 
Anders als bei Unternehmen wird bei BISKO das endenergiebasierte Territorialprinzip angewendet. Das bedeutet, dass alle im betrachteten Gebiet anfallenden Endenergieverbräuche berücksichtigt werden.
 
Darüber hinaus werden die Emissionen gemäß Global Protocol for Community-Scale Greenhouse Gas Emission Inventories (GPC), ähnlich wie bei der Treibhausgasbilanzierung, in drei Scopes ausgewiesen.

Scope 1

Scope 1 umfasst die direkten Emissionen, die aus Quellen resultieren, die im Eigentum oder unter Kontrolle der Kommune stehen. Dies schließt Emissionen aus eigenen Verbrennungsprozesses in stationären Anlagen wie Strom- und Wärmeproduktion sowie eigenen Fahrzeugen ein. Darüber hinaus umfasst Scope 1 auch direkte Prozessemissionen wie N₂O-Emissionen in der Landwirtschaft. Diese Emissionen entstehen direkt aus den Aktivitäten der Kommune und werden daher als Scope 1 Emissionen betrachtet.

Scope 2

Scope 2 umfasst alle indirekten Emissionen, die aus der Erzeugung von leitungsgebundenen Sekundärenergieträgern resultieren, wie beispielsweise Strom und Fernwärme, die von Unternehmen, privaten Haushalten oder der öffentlichen Hand gekauft und innerhalb der organisatorischen Systemgrenze verbraucht werden. Diese Emissionen sind indirekt, da sie nicht direkt von der Kommune erzeugt, sondern von Dritten produziert werden. Jedoch hat die Kommune Kontrolle über die Wahl ihrer Energiequelle und den Verbrauch der Energieträger – daher werden diese Emissionen als Scope-2-Emissionen betrachtet.

Scope 3

Scope 3 umfasst sonstige indirekte Emissionen in der vor- und nachgelagerten Wertschöpfungskette, die eine Auswirkung auf die Tätigkeit des privaten oder öffentlichen Akteurs darstellen, aber nicht an eigenen oder direkt kontrollierbaren Quellen anfallen. Diese Emissionen resultieren aus Aktivitäten, die außerhalb der direkten Kontrolle der Organisation liegen, aber dennoch eine Auswirkung auf ihre Geschäftstätigkeit haben. Beispiele für Scope-3-Emissionen sind Emissionen, die bei der Herstellung von Rohstoffen, bei der Produktion von Gütern oder Dienstleistungen, beim Transport von Waren oder bei der Entsorgung von Abfällen entstehen.

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